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7. Februar 2016
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Der Moment, in dem man merkt, dass auf facebook absolut nichts mehr wirklich erschüttern kann.

#trueemotions #likeordie #hashtag

unfassbar :-(((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((???????????????)))))))))))))))(((((((((((((

21st-century

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11. Februar 2015
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Der Satz ist nicht neu, dass er tatsächlich wahr sein könnte haben Forscher aus Lausanne jetzt offenbar nachgewiesen: selbst Teilnehmer, die zu Beginn der Studie ehrlicher als die anderen waren, ließen sich von der süßen Frucht der Mächtigkeit verführen.

Wär das also geklärt. Warum man aber, wenn man (Mit-)Inhaber des staatlichen Gewaltmonopols ist, dies auch noch auf besonders perfide Art und Weise zelebrieren muss – wie hier offenbar in Hongkong geschehen – bedarf wohl weiterer intensiver Forschung.

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2. Oktober 2014
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An die üblichen marktschreierischen Werbungen für dubiose Fickseiten à la „Für Männer kostenlos, wegen FRAUENÜBERSCHUSS!“, auf die man beim Surfen durch Streaming-Seiten und anderes halblegales stößt, bin ich gewöhnt. Eine gruselige Überraschung war kürzlich folgendes Pop-Up-Fenster mit der Einladung für ein Browser-Game, das den Eindruck vermittelt, genau an der richtigen Stelle ins Spiel einzusteigen: Die Party, die ausschließlich von heißen und/oder knappbekleideten Frauen und ein paar steilen Typen bevölkert ist, ist gerade am Runterkommen. Alle sind dicht und die Frauen warten natürlich schon seit Stunden auf einen frischen Schwanz, der sie endlich von der Warterei erlöst oder sind ohnehin schon so betrunken, dass ihnen eine kleine Vergewaltigung zwischendurch auch nicht viel ausmacht (je nachdem wie man ihren gelangweilten Gesichtsausdruck deuten mag). Danke, Internet. Ist das ekelhaft.

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1. Oktober 2014
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Für alle, die schon immer mal wissen wollten, was der Ausdruck „vor Begeisterung sprühen“ bedeutet: Schaut in die toten Kinderaugen der Jugendfeuerwehr Baden Stadt und ihr wisst bescheid. Frage mich nur, wer dieser „Jürgen“ ist, über den sie die ganze Zeit singen.

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22. September 2014
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Social Media ist gar nicht sozial. Wir kommunizieren mehr und mit mehr Menschen, werden dabei aber immer unpersönlicher. Trotzdem gibt es nach wie vor Dinge, die in einer SMS oder per Facebook vielleicht doch nicht sooo gut rüberkommen, Schluss machen zum Beispiel. Hmm, was tun, wenn Zeit, Distanz oder fehlender Mut dennoch im Wege stehen?

Die Künstlerin Miranda July hat sich da was überlegt: die App „Somebody“, die es tatsächlich für das iPhone gibt. Ich schicke meine Nachricht einer fremden Person in der Nähe des Empfängers, definiere Stimmung oder Tonfall, woraufhin diese Person meine Nachricht persönlich übermitteln wird.

Wie ernst das Ganze gemeint ist, bleibt etwas unklar. Vor allem ist die App die Grundlage für einen Kurzfilm, der wiederum Teil einer Werbeaktion der Modemarke Miu Miu ist.

Den Film selbst würde ich als „ganz nett“ bezeichnen – aber für July selbst geht es wohl um mehr, eine Art soziales Experiment.

It’s worth thinking about what exactly are the feelings our phones bring us. I mean, I know I can’t be apart from mine, but does it actually bring me joy? What brings me joy is surprising, fleeting interactions with strangers–like helping a woman who has dropped her pears–that takes me outside myself and gives me a brief high: Humanity!

Quelle

Mehr Menschlichkeit, darunter geht es nicht. Und dass die sich wohl vor allem in persönlichen Begegnungen ist so falsch ja auch gar nicht. Wenn ich dafür aber einen klar definierten Auftrag habe und mich nach dessen Erfüllung wieder aus dem Staub mache – was ist dann gewonnen?

Persönlichkeit in einer Beziehung erfordert Einlassung, Überschreitung des eigenen Selbst und deshalb in gewissen Situationen auch Mut. All das muss der Absender nicht mehr aufbringen. Vielleicht entstehen tatsächlich neue persönliche Momente oder sogar Beziehungen, das Überbringen einer solchen Nachricht würde ich vielleicht sogar tatsächlich auch mal ausprobieren. Auf der Strecke bleiben dabei aber wohl mindestens die Sender.

Vielleicht darf man das alles nicht zu ernst nehmen und muss es einfach als witzige Idee sehen, die einem Modelabel Aufmerksamkeit bescheren soll. Zumindest hoffe ich das und werde jetzt vielleicht noch mehr darauf achten, wo ich von mir aus Persönlichkeit schaffen kann.

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16. September 2014
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Dass die Berliner Polizei einem ein wenig suspekt sein sollte, ist ja spätestens seit dem Brunnenviertel-Rap klar. Dass die Jungs und Mädels einen anscheinend wirklich fiesen Humor haben, bewiesen sie gestern nochmal beim Tag der offenen Tür. Früh übt sich, wer mal im Staatsdienst tätig sein möchte.

Wenn es um die Produktionsbedigungen von Billigklamotten geht, mag man sich ja schon hin und wieder einfach verzweifelt an den Kopf fassen und fragen: Ja checkt denn da niemand, was da gemacht wird?!?! Dank Zara wissen wir jetzt: Richtig. Da hat offensichtlich niemand einen Plan, was da wirklich getrieben wird. Bis hin zu den Designern.
Denen verdanken wir das wunderschöne Baby-Shirt „Sheriff“. Vielleicht folgen ja noch die Shirts „Sobiboy“ und für die frechen Mädels „Faxenhausen“…

BwB_VXlIQAAYH0-

 

via sz

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27. August 2014
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Pursuit of Happiness

via reddit

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23. August 2014
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Wem die tägliche Portion an Weisheit, Wow und stattlichem Brusthaar fehlt, dem sei Matthew Silver ans Herz gelegt: ein New Yorker Stadt-Verrückter, der alle Menschen um sich mit seiner Liebe, seinem Jesus-Bart und seinem sorgfältigen Unterwäsche-Geschmack erfreut.

This guy (Matthew Silver) is a man who runs around nyc in underwear saying and doing radical things. A friend and I stopped and actually listened, and he said some beautiful things.

An Radikalem ist nun nicht so viel zu erkennen. Unterhaltsam ist er trotzdem:
 

Eigentlich nur eine Reaktion möglich…

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15. August 2014
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Möglich durch Wordpress und Uberspace