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25. Oktober 2014
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Dass Kultur- und im besonderen Musikkritik nicht nur im theoretischen (und oft konservativ hinabblickenden) Bereich funktionieren kann, sondern auch mithilfe des wunderbar progressiven Wesens der Parodie effektiv ist, haben mir zuletzt die wunderbaren Boiler-Room-Bilderstürme gezeigt.

Neuestes Fundstück: Ein wunderschöner und genauso böser wie ehrlicher Kommentar auf die Langweiligkeit der unambitionierten deutschen Unterhaltungsmusik:

Und ein weiterer Grund, Jan Böhmermanns politische Ambitionen Unterstützung erfahren zu lassen.

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25. Oktober 2014
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Gruselige 90-er-Rave-Videos mit Armeen von steilen Schlaghosen und Billigzippern aus Camouflage-Plastik waren mir bekannt. Folgendes Video ließ mich jedoch zurecht neidisch zu der Erkenntnis den Kopf schütteln, dass in den 90ern einfach besser gefeiert wurde.

 

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23. Oktober 2014
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Damals, als die Partys noch wirklich industrial waren: Es roch nach Kohlestaub, Schweiß und Sven Marquardt war noch nicht mal auf der Welt.

Berlin, Fernheizkraftwerk R¸derdorger Strafle, Kohlenverladebr¸cke

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21. Oktober 2014
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Te
(  ) amo
(x) quila

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21. Oktober 2014
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Ich wünschte, ich könnte den Text verstehen. Macht aber nix: Absolut großartiger Song und dazu ein wunderschönes Beispiel irritierend schräger Musikvideo-Kunst. Es darf gelacht werden.

„BRAVO“ – meiner Meinung nach die vernachlässigste Popgruppe seit den legendären „Monks“ – den Tonsurträgern aus Gelnhausen – die als Anti-Beatles die Verliererversion der Musikgeschichte mit einer Glanzstunde transatlantischer Pop-Attitüde prägten.

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13. Oktober 2014
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Laut N24 verdichten sich die Hinweise, dass Kiffen tödlich ist; die Bild titelt, die Bundesagentur für Arbeit wolle an Arbeitslosen Drogentests durchführen. Drogenbashing wo man hinschaut.

Auf dem einen Augen blind wird dabei gerne übersehen, dass es sich bei der deutschen Volksdroge Nummer 1 – dem sich überall seiner großen Beliebtheit erfreuenden Alkhol – um eine der toxischsten Drogen überhaupt handelt. Das größte Drogenfestival der Welt, das Münchner Oktoberfest, soll gar zum Weltkulturerbe erklärt werden. Dem Aufmerksamen beobachter bleiben aber die toxischen Wirkungen des Alkohols nicht verborgen. Ernüchternd.

 

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Mehr Highlights gibt es auf muenchenkotzt

Kein Spielplatz

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7. Oktober 2014
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In einer Welt, in der I-Phones,  Dr. Dre – Kopfhörer und anderer ebenso teurer wie schrottiger Modemist wie warme Semmeln über die Ladentheken gehen, stimmt es traurig, welche großartigen Innovationen niemals die angemessene Beachtung der Öffentlichkeit genießen konnten. Heutiger Lanzenbruch: Das Fahrradmodell „Cavallo“ des Herstellers Hercules. Bereits in den 1950ern entwickelte der Flugezugingenieur Hans Günter Bals die Idee, mehr körperliche Energie zum Antrieb eines Fahhrads zu benutzen, als die Bewegung der Beine. Heraus kam der „Cavallo“(italienisch für „Pferd“), ging in den 70ern kurz in Serie und wurde kurz darauf auch schnell wieder vergessen. Völlig zu Unrecht, wenn der Anblick eines vorbeischaukelnden Cavallo-Reiters auch recht obskur aussehen mag. Schenkt uns eine Neuauflage, Hercules! Bitte, bitte, bitte!

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6. Oktober 2014
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Der dieswöchige Rock’n Roll – Orden für rotzige Attitüde geht an die Death Metal Band „Plenty of Nails“, deren Schlagzeuger dem Bandnamen alle Ehre macht. Wie wird man nervige Konzertgäste los, die im überschwänglichen Suff meinen, Teil der Show zu sein? Ganz einfach: Ein zielsicherer Drummer und eine Sticktasche, die niemals leer wird, wie der Pfeilköcher von Legolas.

via Andi Rohde

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5. Oktober 2014
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